Saiten
Oft taucht die Frage auf, mit was für Saiten ein Instrument bespannt ist. Hier ein paar Abbildungen der gängigsten Sorten mit Beschreibungen.
Corelli
Auf dem Bild sind Corelli REF 360 F, REF 360 M, REF 370 M und REF 380 M. Das F steht für forte, das M für medium. Außerdem gibt es noch TX extra stark. Umgekehrt wie bei den Thomastik-Spirocore Saiten ist hier medium die dünnste Variante. REF 360 sind für Solostimmung, die anderen für Orchesterstimmung gedacht. Die oberen Enden der Saiten sind einfarbig und folgen folgendem Schema:
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D'Addario Helicore
Im Bild: Solo Series (Dunkelrot) und Orchestral Series (Blau). Außerdem gibt es noch Hybrid Series (genauso nur mit Grün) und Pizzicato Series (Rot). Von diesen vier Sorten gibt es nun jeweils drei Stärken; light, medium und heavy, wobei light unterhalb der Kennung für den Ton am Wirbel gelb ist, medium blau oder ohne Kennzeichnung, und heavy rot. (Siehe auch hier)
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Jargar
Im Bild Dolce, Medium und Forte. Am anderen Ende sind die Saiten (Türkis-)Blau.
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Pirastro (they're so happy - they can't stop playing)
Im Bild: Chromcor, Flexocor, Flat-Chrome, Original Flexocor, Original Flat-Chrome, Oliv, Eudoxa, Obligato und Permanent.
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Die Hersteller, Pirazzi & Comp., hatten 1990 oder '91 die glorreiche Idee, den »Herstellungsprozeß« ihrer beliebtesten Saiten, Flat-Chrome und Flexocor, zu »optimieren«, wie es damals, wenn ich mich recht erinnere, hieß. Kleiner Nebeneffekt dieser Optimierung war, daß die Saiten ihre guten Eigenschaften verloren. Keiner wollte die Dinger mehr haben. Wie man als Händler irgendwann erfuhr - natürlich nicht von Pirazzi selbst, sondern von Musikern - lieferten sie, anfangs sehr widerwillig, die auf die alte, bewährte Weise hergestellten Saiten unter der Bezeichnung Original Flat-Chrome bzw. Original Flexocor. Wir hatten natürlich nur den neuen Schrott im Regal. 1992 gab es dann nochmal neue Varianten mit dem Zusatz '92 auf den Packungen. Diese und ich glaube auch die vorher irgendwann mit dem nachträglich aufgedruckten Zusatz '91 ausgelieferten Varianten, hatten direkt an der 'Kugel' am unteren Ende der Saiten einen knappen Zentimeter schwarzen 'Strumpf'. Ansonsten sehen alle Varianten dieser Saiten, außer den Originalen, identisch aus. Da heute noch vereinzelt die original originalen anzutreffen sind, kann man anhand des Aussehens nicht sagen um welche Variante es handelt.
Manche der Sorten gibt es in den Stärken dünn und dick wobei dünn zwischen den normalen Orchester- und den Solosaiten liegt.
Thomastik
Im Bild: Präzision, Superflexible, Dominant und Spirocore. Die oberen Enden haben bei der Standardstärke - mittel oder medium - die gleiche Farbe wie die unteren. Bei Solosaiten sind sie gelb und bei der Spirocore-Zwischenstärke weich violett, wie das untere Ende der Dominant. Die Bezeichnung mittel oder medium bei den Spirocore kennzeichnet die stärkste (dickste) Variante! Die mittlere Stärke, zwischen mittel und solo, heisst weich.
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Die Kugeln am Ende (außer bei Dominant) tragen römische Ziffern. I für G-Saite, II für D-Saite usw.
Velvet Strings
| Die Farben am oberen Ende bedeuten: | Am unteren Ende: | ||||||||||||||||||||||||||
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